
Registrierungsfrist verpasst? – Erste Hilfe bei der NIS-2-Registrierung
Die Frist ist abgelaufen. Der Pflichtverstoß lässt sich nicht mehr rückgängig machen – aber die Lage lässt sich jetzt noch geordnet und risikobewusst bereinigen.
Hier finden Sie eine Übersicht unserer aktuellsten Veröffentlichungen.

Die Frist ist abgelaufen. Der Pflichtverstoß lässt sich nicht mehr rückgängig machen – aber die Lage lässt sich jetzt noch geordnet und risikobewusst bereinigen.

Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten aus Artikel 50 der europäischen KI-Verordnung. Der neue EU-Verhaltenskodex zur Transparenz KI-generierter Inhalte zeigt, wie Unternehmen diese Pflichten praktisch umsetzen können.

„Öffentlich-rechtliche Beiträge dürfen nicht durch ein privates Inkassounternehmen eingezogen werden.“
So pauschal ist diese Aussage nicht richtig. Ebenso falsch wäre allerdings die Annahme, öffentlich-rechtliche Beitragsforderungen könnten wie gewöhnliche privatrechtliche Forderungen vollständig an einen Inkassodienstleister ausgelagert werden.

Mit der PPWR, der Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle, ordnet die EU das Verpackungsrecht grundlegend neu. Die PPWR erfasst den gesamten Lebenszyklus einer Verpackung: von Materialauswahl und Gestaltung über Kennzeichnung und Verwendung bis zu Rücknahme, Wiederverwendung und Recycling.

Mit dem Finanzmarktdigitalisierungsgesetz wurde der Anwendungsbereich der DORA-Verordnung in Deutschland erweitert. Dadurch werden künftig auch Finanzierungsleasing- und Factoringgesellschaften verpflichtet, die Anforderungen an die digitale operationelle Resilienz umzusetzen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhöht den Druck auf Unternehmen, die ihre NIS2-Registrierung bislang noch nicht abgeschlossen haben.
Obwohl die gesetzliche Registrierungsfrist bereits im März 2026 abgelaufen ist, gewährt das BSI betroffenen Unternehmen nun eine letzte Nachfrist bis zum 31. Juli 2026.

Die AMLA hat ihre Konsultationen zu den zentralen RTS-Entwürfen rund um die Kundensorgfaltspflichten abgeschlossen – über 1.600 Stakeholder haben sich allein an der ersten öffentlichen Anhörung im März beteiligt.

Aktuelle Themen:
– Microsoft Edge speichert Passwörter im Klartext
– 7-Zip: Kleines Tool, großes Risiko im Patchmanagement
– Supply-Chain-Angriffe: Schadsoftware über vertrauenswürdige Softwarelieferketten (Drittpartei-Risiko)
– NIS2 gilt bereits – viele Unternehmen kennen ihre Betroffenheit noch nicht

Microsoft Teams soll künftig noch stärker erkennen können, ob Beschäftigte tatsächlich im Büro arbeiten. Technisch kann der Arbeitsort etwa über die Verbindung mit dem Unternehmens-WLAN oder mit bestimmten Bürogeräten automatisch aktualisiert werden.

Die EU-Kommission hat eine öffentliche Konsultation zu den überarbeiteten European Sustainability Reporting Standards (ESRS) sowie zu einem neuen freiwilligen Nachhaltigkeitsstandard (VSME) gestartet.

Die Anforderungen an Cyber- und Informationssicherheit in Deutschland haben sich mit der Umsetzung der NIS-2-Richtlinie deutlich verschärft. Seit Anfang Januar 2026 ist das zentrale Portal des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) online. Damit beginnt für zahlreiche Unternehmen eine neue Phase verbindlicher regulatorischer Pflichten, von der Registrierung bis hin zu Melde- und Risikomanagementanforderungen.

Die EU verschärft ihre Regeln gegen Greenwashing. Mit der Empowering Consumers for the Green Transition (kurz: EmpCo-Richtlinie) werden Nachhaltigkeitsaussagen von Unternehmen künftig deutlich strenger reguliert.
Ab dem 27. September 2026 gelten die neuen Vorgaben verbindlich für Unternehmen, die ihre Produkte oder Dienstleistungen in der EU bewerben.

Die europäische Regulierungslandschaft zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (AML/CFT) befindet sich in einer spannenden Phase. Mit dem Ziel, die bisherige nationale Fragmentierung zu überwinden und einen wirklich integrierten Binnenmarkt mit einheitlichen Standards zu schaffen, hat die Europäische Union ein umfassendes Gesetzgebungspaket verabschiedet. Das Herzstück bildet die Verordnung (EU) 2024/1624 (EU-AML-VO), die ab dem 10. Juli 2027 unmittelbar in allen Mitgliedstaaten gilt.

Aktuelle Themen:
– Europaweite Datenschutzprüfung zum Recht auf Löschung
– Erster Dienst zur Einwilligungsverwaltung geht an den Start
– Neues Urteil erweitert den Vertragsbegriff der DSGVO
– EU-Kommission: Angemessenheitsbeschluss für Brasilien veröffentlicht
– EU Data Act trat in Kraft

Wo endet Fürsorge und wo beginnt datenschutzrechtlich unzulässige Überwachung?
International tätige Unternehmensgruppen etablieren zunehmend zentrale Risikomanagement-Strukturen. Ziel ist es, bei Naturkatastrophen, geopolitischen Krisen, Terrorlagen oder Pandemien schnell reagieren zu können. So können geplante Geschäftsreisen von Mitarbeitenden umgeplant und gestrandeten Mitarbeitenden, die sich privat in anderen Ländern aufhalten, soll Abhilfe geschafft werden. Hierfür sollen Reisedaten von Mitarbeitenden zentral verfügbar sein.

Die Bekämpfung von Greenwashing ist eines der zentralen regulatorischen Themen der EU-Nachhaltigkeitspolitik. Mit der EmpCo-Richtlinie (EU 2024/825), offiziell „Empowering Consumers for the Green Transition“ hat die Europäische Union ein neues Regelwerk geschaffen, das Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen in der Werbung und Kommunikation von Unternehmen erstmals umfassend regelt.

Wann Unternehmen dienstliche E-Mail-Postfächer prüfen dürfen:
Interne Compliance-Untersuchungen sind längst kein Randthema mehr für Großkonzerne. Auch mittelständische Unternehmen geraten zunehmend in Situationen, in denen sie aufklären müssen – sei es wegen Korruptionsvorwürfen, möglicher Exportverstöße, kartellrechtlicher Risiken oder Unregelmäßigkeiten in internationalen Lieferketten.

Aktuelle Themen:
– Defekte Datenschutz-E-Mail-Adresse
– Pflichtfelder bei Online-Formularen
– Neuigkeiten zu Microsoft 365
– Gestaltung von Cookie-Bannern
– EU Data Act trat in Kraft

Unternehmen sehen sich zunehmend mit komplexen gesetzlichen Anforderungen, regulatorischen Vorgaben und steigenden Erwartungen von Geschäftspartnern, Investoren und der Öffentlichkeit konfrontiert. Ein wirksames Corporate Compliance Management System (CCMS) ist daher nicht mehr „Nice-to-have“, sondern ein entscheidender Bestandteil verantwortungsvoller Unternehmensführung – und in vielen Fällen eine gesetzliche Pflicht.

Nachhaltigkeit ist schon lange kein Randthema mehr, sondern entwickelt sich immer mehr zu einem zentralen Risikofaktor im Finanz- und Unternehmenskontext. Das wird besonders deutlich, wenn man sich die jüngsten Schwerpunkte der Finanzaufsicht ansieht. So hat die BaFin Nachhaltigkeit und Greenwashing in ihre „Fokusrisiken 2025“ aufgenommen und damit ein starkes Signal gesetzt, dass es sich hierbei nicht um weiche Themen handelt, sondern um potenzielle Treiber für finanzielle und operationelle Risiken.

Eine aktuelle Repräsentativbefragung der BaFin mit 1.528 Teilnehmenden zeigt: Nachhaltige Finanzprodukte sind weiterhin stark gefragt. Doch: Die Verbraucherinnen und Verbraucher fordern mehr Klarheit über Kriterien, Label, Kosten und Wirkungsnachweise. Die

Die Europäische-Geldwäsche-Verordnung (EU) 2024/1624 („AML-VO“) stellt einen Wendepunkt im Geldwäscherecht dar. Weg von nationaler Fragmentierung, hin zu einem echten EU-Binnenmarkt für Geldwäscheprävention und Terrorismusfinanzierung.Für viele deutsche Verpflichtete ergibt sich hieraus

Seit dem 02. Februar 2025 gilt die neue KI-Verordnung (KI-VO). Sie verpflichtet Unternehmen, die Künstliche Intelligenz (KI) entwickeln, einsetzen oder vertreiben, zu umfangreichen Maßnahmen – insbesondere auch im Bereich des

2024 war ein Rekordjahr für Unternehmensinsolvenzen in Deutschland. Laut Statistischem Bundesamt stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 16,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der stärkste Anstieg seit fast einem Jahrzehnt. Viele
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